meine-erfahrungen

Viktoria asked 2 Wochen ago

Hallo! Meine Name ist Viktoria und ich bin 17 Jahre alt. Ich gehe mittlerweile in einer Schule mit Berufsausbildung zur Kindergartenpädagogin. Ich hatte schon immer Probleme in der Schule. In der Volksschule wurde ADHS vermutet, aber zahlreiche Psychologen konnten nichts finden. In meinem Hort wurde ich von meinen Pädagoginnen und anderen Kindern oft als verrückt bezeichnet (was mich sehr verletzt hat weil ich wusste, dass irgendwas falsch ist). In der ersten Klasse 1.Gymnasium hat eine Lehrerin dann meine Lehrerin euf einen Spezialisten aufmerksam gemacht, der mich dann untersucht hat und damals die Diagnose mit dem damsl noch gebräuchlichen,jetzt aber schon veralteten Begriff \”auditive Teilleistungsschwäche herauskam\”. Meine Mutter sagte aber nie etwas den Lehrern, weil sie nicht wollte, dass ich wie ein \”behindertes\” Kind behandelt werde. Ich weiß nicht ob mir alles vielleicht leichter gefallen wäre hätte ich die Unterstützung bekommen. Auch jetzt weiß niemand, dass ich diese Problem habe. Ich scheitere immer wieder in der Schule und im Praktikum bekomme ich viele schlechte Rückmeldungen. Vor einem Jahr hat mich meine jetzige Schule zum Psychiater geschickt und ich habe tatsächlich Ritalin bekommen, obwohl ich wusste, dass ich etwas anderes habe. Ich habe es nach einem Monat ungefähr wieder abgesetzt und mir geht\’s seither wieder besser (Nebenwirkungen waren Schei*e). Ich würde langsam ganz gerne sagen, dass ich es so einfcah nicht mehr weitermachen kann, aber wie soll ich es sagen. Ich plane auch meine Klasse im Ramen eines Referate zu informieren, aber wie soll ich das machen. Hat wer irgendwelche ähnlichen Erfahrungen und Tipps? Ich könnte sie gut brauchen. 

Oliver Zetsche Mitarbeiter antwortete vor 2 Wochen

Hallo Viktoria,
zunächst tut es mir wirklich sehr leid, welch eine Leidensgeschichte Sie bisher hinter sich bringen mussten.
Uns wurde sehr oft berichtet, dass bestimmte auditive Teilleistungsstörungen erst besonders merklich wurden, sobald sich die Anforderungen in der Lebensumwelt entsprechend geändert haben. Das scheint ja bei Ihnen auch der Fall zu sein.
Ihre Klasse nachhaltig aufzuklären wird m. E. besser gelingen, wenn Sie Ihre Herausforderungen nachfühlbar machen können.
Daher haben wir Videos und verschiedene Simulationen erstellt. Falls Sie diese noch nicht kennen, würden wir Ihnen diese gerne empfehlen. Sie finden diese Materialien hier: https://leben-mit-avws.de/simulationen-und-materialien/
Aktuell entwickeln wir eine Empowerment-Plattform zu diesem Thema. Falls es Sie interessiert: https://www.bbw-leipzig.de/ueber-uns/forschung-entwicklung/projekte/
Wir sind noch in der Erstellungsphase. Wenn Sie später mitwirken wollen, schreiben Sie uns doch bitte einfach eine Mail und wir informieren Sie sodann: https://www.bbw-leipzig.de/ueber-uns/forschung-entwicklung/kontakt/
Alles Gute und herzliche Grüße
Oliver (von der AVWS-Forschungs-Gruppe des BBW Leipzig)